Der Meister ist nicht da

"Kikeriki, wieder keine Zeit für Erklärungen"

Wir befinden uns in einer Zeit in der Künstlersein nicht mehr selbstverständlich ist. Trotzdem hat Helene Roth ein Porträt von sich in Auftrag gegeben und besucht deshalb seit einiger Zeit in regelmäßigen Abständen heimlich das Atelier des Malers Anton Lorenz. Sie ist von ihm, von dem Ort und von dem Akt des künstlerischen Schaffens fasziniert. Andererseits ist sie verunsichert, durch die Bedrohung von einer kunstfeindlichen Aussenwelt und durch das Gefühl dass sie den Künstler nicht versteht. Helene ist im Atelier und wartet. Wahrscheinlich ist der Maler fortgegangen um auf dem Schwarzmarkt ein Blau zu besorgen. Alleine mit ihren Zweifeln, den Nachbarn, ihrer Neugierde lässt sie spielerisch Revue passieren was in den Begegnungen mit dem Maler passiert ist. Das Publikum nimmt teil an einem intimen Ort, an einem intimen Moment, an einem Diskurs über Kunst und Gesellschaft, an einer zarten Liebesgeschichte und einer unmöglichen Begegnung.

Ein solistisches Ping-Pong zwischen Freiheit der Kunst und Enge des Geistes.

 

Teaser

* Presse *

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