ZUR LAGE DER FRAU

Ich habe keine Zeit für ein anderes Leben
Theatralische Installation von drei jungen Frauen die nie Zeit haben.

Kommst du zur Probe? Ich habe keine Zeit.
Warst du wählen? Ich hatte keine Zeit!
Gleichberechtigung? Dafür habe ich keine Zeit!

Team | Regie: Martina Kolbinger-Reiner, Technik: Nina Ortner, Spiel: Nataša Ponjavić, Sarah Wagner, Ilma Mašinoviĉ


Rede zur Lage der Frau
mit einem Text von IVANA SAJKO
ARCHETYP: MEDEA. Monolog für eine Frau, die manchmal spricht
Aus dem Kroatischen von Alida Bremer
(c) Verlag der Autoren 2007

227 Jahre nach der Erklärung von Olympes de Gouges zum Thema „Die Rechte der Frau“ aus dem Jahr 1791 machen wir uns Gedanken darüber, was aus ihren Forderungen hinsichtlich der völligen Gleichberechtigung der Frau, dem aktiven und das passiven Wahlrecht, der wirtschaftlichen Unabhängigkeit sowie dem Zugang zu allen öffentlichen Ämtern geblieben ist. Ausgehend von der ganz persönlichen Lebenssituation der Protagonistin als Schauspielerin thematisiert "Rede zur Lage der Frau" Sprachlosigkeit, Wut, Feminismus und starke weibliche Vorkämpferinnen.

„Die Frau hat das Recht, das Schafott zu besteigen. Gleichermaßen muss ihr das Recht zugestanden werden, eine Rednertribüne zu besteigen." – Olympes de Gouges

Team | Regie: Martina Kolbinger-Reiner, Spiel: Sandra Lipp, Licht: Nina Ortner, Dramaturgie: Martina Kolbinger-Reiner


Queen Kong

Wenn Frau jung ist, ist Frau schön, ungeduldig, auf der Suche, unabhängig, frei verliebt, kämpferisch, stur, blauäugig, unsicher und findet sich immer zu dick. Wenn Frau alt ist, ist Frau faltig, ruhig, besonnen, reif, sieht gut aus für ihr Alter, ist unsichtbar, erfahren, gelassen, grau und findet sich immer zu dick.

Wie viele Teile hat ein Leben? Wie lassen sich zwei Leben in einem Tanz erzählen? Zwei Leben die sich getroffen haben und jetzt aufeinander zusteuern, sich entfernen, sich wieder annähern. Zwei Frauen, die eine halb so alt wie die andere, beide wollen tanzen, erfolgreich und beliebt sein, beide wollen schön sein. Und beide sind sich einig: Beim Friseur schaut man immer scheiße aus.

Team | Regie: Natascha Grasser, Tanz & Spiel: Hanni Westphal, Emese Horti, Choreographie: Gregor Krammer

Teaser

* Presse *

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